Düster und drohend stehen die Gebäude aus Eifeler Bruchstein am Berghang oberhalb der Urftalsperre

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Adresse
Besucherzentrum Vogelsang IP, 53937 Schleiden
Internet
www.vogelsang-ip.de

Die ehemalige Nazi-Ordensburg Vogelsang des Kölner Architekten Clemens Klotz zählte mit zwei weiteren Burgen in Pommern und im Allgäu zu den nationalsozialistischen Ausbildungsstätten. Hier sollte die Führungselite der Nazis ausgebildet werden. 1934 begannen die Bauarbeiten, die man 1940 wegen des Krieges einstellte. Ab 1945 wurden Teile des riesigen Komplexes zur Kaserne der Britischen und der Belgischen Streitkräfte, die ab 1. April 1950 die Gebäude und das 63 Quadratkilometer große Vogelsang-Gelände als Panzerübungsplatz für Manöver nutzten. Seit 2006 sind einige Gebäude für die Besucher freigegeben. Es gibt ein Besucherzentrum und Führungen (Termine im Internet).Der Truppenübungsplatz mit Wanderwegen nach Wollseifen und über die Dreiborner Höhe darf wegen der dort noch vermuteten Munition nur auf gekennzeichneten Wegen betreten werden.

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